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Naturparks an der Algarve

Die Algarve punktet mit einem ungeheuer großen Naturreichtum. Um die Flora und Fauna zu schützen, wurden in der Küstenregion vier Naturparks und ein Naturreservat eingerichtet, die mit einem einzigartigen Artenreichtum überzeugen.

Naturparks an der Algarve - Costa Vicentina

Naturparks an der Algarve - Costa Vicentina
Foto: © Ferienhaus-Algarve.info | G.G.

Wir stellen Ihnen die geschützten Lebens- und Naturräume an der Algarve im Kurzporträt vor

Naturparks an der Algarve - Costa Vicentina bei Aljezur

Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina
Im äußersten Westen der Algarve, wo die Küste einen scharfen Knick macht und im beinahe rechten Winkel Richtung Norden abbiegt, liegt der Naturpark Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina. Das Naturschutzgebiet erstreckt sich auf einer Länge von ca. 100 km entlang einer urwüchsigen Küstenlinie mit Steilklippen, Sandstränden und Dünenlandschaften. Der Naturpark reicht im Norden bis in das angrenzende Alentejo hinein.

An diesem Küstenabschnitt der Algarve weht ununterbrochen ein ruppiger Wind, der oft hohe Wellen vor der Costa Vicentina auftürmt. Diese locken Surfer aus allen Teilen Europas an, die sich im äußersten Südwesten des Kontinents ihren Traum von einem abenteuerlichen Wellenritt erfüllen. An den Klippen versuchen Seevögel mit ihrem Geschrei das Donnern der Wellen zu übertreffen. Bei Cavaleiro erwartet Sie eine Besonderheit. Dort befindet sich der weltweit einzige Brutplatz von Weißstörchen auf Meeresklippen.

Der Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina wurde im Jahr 1988 eingerichtet, um den rauen Charme der Küstenregion in vollem Umfang zu erhalten. An der Costa Vicentina sind knapp zwei Drittel aller in Portugal lebenden Amphibien- und Reptilienarten heimisch. Der Naturpark ist über ein 450 km langes Wanderwegenetz erschlossen. Die einzelnen Routen sind als "Rota Vicentina" gekennzeichnet. Zu den eindrucksvollsten Fernwanderwegen an der Algarve zählt ein Teilabschnitt, der als Fischerpfad bezeichnet wird.

Naturparks an der Algarve - Ria Formosa

Parque Natural da Ria Formosa
Der Naturpark Ria Formosa erstreckt sich innerhalb eines Lagunensystems mit gewaltigen Ausmaßen. Über 60 km zieht sich das Feuchtgebiet an der Sandalgarve an der Küste entlang. Die Lagune Ria Formosa liegt zwischen der Hafenstadt Faro im Westen und dem Ferienort Tavira im Osten. Ein Labyrinth aus Kanälen, künstlich angelegten Wasserstraßen und Salzseen durchzieht das gesamte Areal.

Dem Feuchtgebiet vorgelagert liegt eine Inselkette mit feinsandigen Traumstränden im Atlantischen Ozean. Inseln wie die Ilha do Faro und die Ilha Deserta sind ausschließlich mit der Fähre zu erreichen. Andere Inseln verfügen über eine Straßenverbindung zum Festland.

Der Parque Natural da Ria Formosa ist über ein weitverzweigtes Netz an Wanderwegen erschlossen. Auf ihnen können Sie die zahlreichen See- und Watvögel beobachten, die in dem Naturschutzgebiet heimisch sind. Hier und dort staksen rosafarbene Flamingos durch die Flachwasserzonen und Rauchseeschwalben führen elegante Flugmanöver aus. Wenn Sie den Naturpark Ria Formosa in Ihrem Urlaub einen Besuch abstatten wollen, entscheiden Sie sich für ein Ferienhaus an der Algarve in der Umgebung von Städten wie Tavira, Olhão oder Faro.

Naturparks an der Algarve - Castro Marim

Reserva Natural do Sapal de Castro Marim e Vila Real de Santo António
Ein Naturreservat mit einem außergewöhnlichen Ökosystem liegt an der spanischen Grenze unmittelbar vor der Mündung des Flusses Rio Guadiana in den Atlantischen Ozean. Der sperrige portugiesische Name lautet übersetzt: Naturreservat der Marsch von Castro Marim und Vila Real de Santo Antoni. Die beiden gleichnamigen Ortschaften fungierten im Jahr 1975 als Namensgeber für das geschützte Areal.

Eine Besonderheit des Naturreservates sind die Salinen zur Salzgewinnung. Sie machen etwa 33 Prozent der gesamten Fläche aus. Das Marschland wurde bereits in der Antike in rechteckige Parzellen aufgeteilt und zur Gewinnung von Salz genutzt. Noch heute ist das Schachbrettmuster der Salinen deutlich zu erkennen. Die salzhaltigen Tümpel und Seen sind ein wichtiger Rastplatz für Zugvögel. Einige Arten wie Flamingos überwintern sogar auf dem Gelände. In den Wintermonaten können Sie die rosafarbenen Vögeln zu Tausenden in den flachen Salzseen beobachten.

Durch das Naturreservat der Marsch von Castro Marim und Vila Real de Santo Antoni führen drei Besucherwege. Es gibt ein Naturparkzentrum, das Sie mit allen Informationen zur Salzgewinnung und zum Lebensraum Salinen versorgt. Am Zentrum beginnt der sechs Kilometer lange Wanderpfad "Percurso do Sapal de Venta Moinhos", der in seinem weiteren Verlauf am Flussufer des Rio Guadiana entlangführt.

Naturparks an der Algarve - Korkeichen

Rocha da Pena
Rocha da Pena ist ein ausgewiesenes Landschaftsschutzgebiet, das sich im Hinterland der Atlantikküste erstreckt. Rund 30 km sind es von hier bis zum Ferienort Vilamoura an der Felsalgarve. Benannt wurde das geschützte Areal nach dem 479 m hohen Tafelberg Rocha da Pena, der sich 20 km nordwestlich der Kleinstadt Loulé erhebt. Im Norden und Süden des Berges steigen die Felswände steil bis auf eine Höhe von 50 m an.

Das zwei Kilometer lange Gipfelplateau war in der Eisenzeit besiedelt und die Bewohner mussten sich offensichtlich gegen Eindringlinge zur Wehr setzen. Zwei mächtige Steinwälle schützten die Ost- und Westflanke vor Übergriffen. Noch heute, Tausende Jahre, nachdem sie errichtet wurden, sind die 800 m langen Steinwälle vorhanden.

An den Flanken des Berges Rocha da Pena und an seinem Fuß gedeiht eine üppige mediterrane Vegetation. Johannisbrotbäume, Korkeichen und Echte Feigen bilden lichte Wälder, in denen Wildkaninchen, Ginsterkatzen und Habichtsadler beheimatet sind. Besonders farbenfroh präsentieren sich die Wiesen des Landschaftsschutzgebietes im Frühling, wenn Millionen Orchideen gleichzeitig blühen.

Naturparks an der Algarve - Fonte da Benémola

Fonte da Benémola
Fonte da Benémola ist ein Landschaftssschutzgebiet im hügeligen Hinterland der Küste. Das Naturschutzgebiet befindet sich 10 km nördlich des Städtchens Loulé in einem grünen Flusstal. Der Rio Menalva schlängelt sich durch eine üppige mediterrane Vegetation, die teilweise an einen subtropischen Dschungel erinnert. Kleine Wasserfälle stürzen über Abbruchkanten ins Tal und bilden am Grund kleine Seen. Libellen mit metallisch glänzenden Körpern schwirren durch die Luft und Weiden recken ihre schlanken Äste hinab zur Wasserfläche.

Das Landschaftsschutzgebiet Fonte da Benémola besteht aus einer Ansammlung von Wasserläufen, Seen, Tümpeln und Wasserfällen. Wilde Kräuter wie Thymian und Rosmarin verbreiten einen würzigen Duft. In der dichten Vegetation leben über 100 Vogelarten, darunter farbenprächtige Bienenfresser und majestätische Silberreiher. Zistrosen überwuchern die Felsen an den Wegesrändern und Fischotter gehen im tiefen Wasser des Flusses auf die Jagd.

Zwei Rundwanderwege führen durch das Naturparadies Fonte da Benémola. Für die große Wanderung über den neun Kilometer langen Rundwanderweg müssen Sie mehr Zeit einplanen, als für eine Wanderung auf dem nur halb so langen kleinen Rundwanderweg. An den Hängen im Flusstal befinden sich mehrere Höhlen, die jedoch mehrheitlich nicht zugänglich sind. In der Dunkelheit verbringen die seltenen Langflügelfledermäuse schlafend den Tag, bevor sie in der Dämmerung auf Beutejagd gehen.

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